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Unternehmensplanung

Häufig wird in Unternehmen das Fehlen von Strategien bemängelt. Unglücklicherweise werden dabei oftmals Äpfel mit Birnen verwechselt.

Strategien sind per Definition, „der genaue Plan, des eigenen Vorgehens, der dazu dient, ein Ziel, sei es politisch, militärisch oder wirtschaftlich zu erreichen, in dem man diejenigen Faktoren, die in die eigene Aktion hineinspielen von vornherein einzukalkulieren versucht.“

Aber was ist das Ziel?

Ein Unternehmen erfolgreich zu führen heißt ganz besonders, seine Zukunft planbar zu gestalten. Planbar im Hinblick auf Umsatzvolumen und Ertragsmöglichkeiten, Kosten und Liquidität.

Eine Unternehmensplanung erfordert mehrere nachfolgend beschriebene, in ihrer logischen Reihenfolge dargestellte Einzelschritte:

(+ mehr)Umsatzplanung

Die meisten Unternehmen kennen den Markt, die Markteilnehmer, die Wettbewerber, die in den unterschiedlichen Planungs- und  Ausschreibungsphasen befindlichen Objekte bzw. Projekte ihres Marktes. Ebenso die durchsetzbaren Zuschläge und Gewinnmargen Ihrer Produkte. Aus diesen Informationen wird der Planumsatz entwickelt. Die Planzahlen sollen als Sollwerte für den monatlichen Soll/Ist-Vergleich dienen. 

(+ mehr)Geschäftskostenplanung

auch unter dem Neudeutschen Begriff „overheads“ bekannt, sind die Kosten, die nicht eindeutig dem Herstellungsprozess  zugeordnet werden können. Geschäftskosten entstehen in absoluten Zahlen werden jedoch ins Verhältnis zum Umsatz gesetzt, in Prozent ausgedrückt. Bei geringen Margen wird die Notwendigkeit zur genauen Geschäftskostenermittlung zwingend notwendig. Sie müssen darüber hinaus auch in einem Soll/Ist-Vergleich kontrolliert werden.

(+ mehr)Deckungsbeitrag

Unter Verzicht auf die in der Betriebswirtschaftslehre ausführlich erörterten unterschiedlichen Deckungsbeitragsvarianten soll hier nur ganz allgemein vom Deckungsbeitrag  gesprochen werden. Hierunter soll der Beitrag zur Deckung der oben genannten Geschäftskosten verstanden werden. Hieraus kann man ableiten, dass zur Erstellung einer ordentlichen Kalkulationsvorgabe eine permanente Kostenermittlung in Form einer Deckungsbeitragsrechnung eigentlich unverzichtbar ist.

(+ mehr)Innerbetriebliche Kostenplanung

In vielen Betrieben werden innerbetriebliche  Leistungen zur Verfügung gestellt. Hier gilt es, die dafür entstehenden Kosten zu planen und zu verfolgen. Zur Abdeckung der Kosten und Verrechnung an die internen Leistungsempfänger müssen möglichst in Anlehnung  an Marktpreise innerbetriebliche Verrechnungssätze festgelegt werden. Durch Soll/Ist-vergleiche  kann der Kostendeckungsgrad der innerbetrieblichen Leistung festgestellt und ggf. weitergehende Entscheidungen eingeleitet werden. 

(+ mehr)Mittelfristige Liquiditätsplanung

Umsatz- und Kostenplanung liefern die wesentlichen Daten für die Ermittlung der mittel-  und langfristigen Finanzplanung. Hier werden die Zahlungseingangs- und –ausgangsströme auf der Basis der Planzahlen ergänzt um bekannte Sondereinflüsse (z. B. Investitionen) dargestellt. 

Neben dieser Planung ist jedoch eine  kurzfristige, im wöchentlichen Rhythmus mit achtwöchiger Vorschau zu erstellende Liquiditätsplanung notwendig. In dieser werden alle in den folgenden Wochen erwarteten Ein und Auszahlungen geplant. Die in dem wöchentlichen Soll/-Ist-Vergleich festgestellten  Abweichungen werden in die Folgeplanung übernommen. Diese Planung soll sicherstellen, dass die verfügbaren liquiden Mittel optimal eingesetzt werden.