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Reorganisation

Der Markt und die Bedürfnisse des Kunden ändern sich ständig. Deshalb müssen Unternehmen sich auch organisatorisch an die neuen Situationen anpassen. Dabei ist es allerdings nicht immer sinnvoll, die gesamte Struktur und alle Prozesse im Unternehmen radikal zu verändern, wie es z.B. bei einem „business process reengineering“ der Fall ist.

Manchmal genügt es, bestehende Schwachstellen in einzelnen Bereichen auszubessern, um wieder optimale Ergebnisse zu erzielen. Einen solchen punktuellen Wandel bietet die Reorganisation.

Somit ist unter Reorganisation oder auch Restrukturierung die geplante und kontrollierte Umgestaltung von Unternehmensteilen zu verstehen. Dabei ändert man die Funktionen und Aufgaben einzelner Bereiche im Unternehmen, um kritische Unternehmensbereiche zu beseitigen. Die ursprüngliche Struktur des Unternehmens bleibt dabei weitgehend erhalten.

Zur Reorganisation gibt es im Wesentlichen vier Ansatzpunkte:

  1. Reorganisation der Führung und/oder Entscheidungsträger
  2. Alte Strukturen und Organisationseinheiten auflösen
  3. Neue Organisationseinheiten bilden
  4. Bestehende Informationswege im Unternehmen anpassen bzw. modernisieren

Grundsätzlich stellt eine Reorganisation immer nur ein Teilkonzept dar. Überlastete und ineffiziente Bereiche werden zielgerichtet „abgespeckt“ und Schwachstellen im Unternehmen ausgebessert, ohne jedoch die Gesamtstruktur des Unternehmens zu verändern.

Die Reorganisation definiert sich aus 4 Hauptmerkmalen:

  1. Der Wirkungsgrad ist sehr begrenzt, da nur kritische Bereiche betroffen sind
  2. Nur offensichtliche Schwachstellen werden korrigiert
  3. Relativ geringe Kosten
  4. Kein ganzheitlicher Ansatz und führt eventuell zu Schnittstellenproblematik